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Diese Wohnstätte mit rechteckigem Grundriss schließt direkt an der Südmauer des Talayots 2 ab und ist am besten erhalten.
Wir treten durch die Tür ein und gehen zwei Treppenstufen hinunter. Wir gelangen in einen kleinen Flur der zu einem ungeschützten Innenhof führt. Der Boden des Innenhofes bestand aus Kalksteinen, durch die Regenwasser zu einer Zisterne fließen konnte. An der nördlichen Wand (welche zu einem früheren Zeitpunkt die Fassade des Talayots 2 bildete) stand außerdem ein Ofen. Im Inneren der Wohnstätte befanden sich zwei Räume, von denen einer zum Getreidemahlen und der andere als Töpferwerkstatt und Lagerstätte genutzt wurde. In den posttalayotischen Haushalten wurden wesentlich mehr Gegenstände eingesetzt als in den talayotischen Häusern. Die Lagerkapazität stieg an, da durch Landwirtschaft und Viehzucht mehr Nahrungsmittel produziert wurden. |
